Vorträge, Aktuell, Garten, Natur, Umwelt

Anzahl freie Plätze: 50

Vom Fluch der Soja – die Grenzen des Konsums hinterfragen

Fr | 20.00–21.30 Uhr | 1x

Die Schweiz importiert Jahr für Jahr rund 1 Mio. Tonnen Kraftfutter, vor allem Soja, Mais und Weizen für unsere Hühner, Rinder und Schweine. Dies entspricht einer Ackerfläche von 250’000 ha – in etwa die gesamte Ackerfläche der Schweiz. So haben wir im Ausland eine zweite Schweiz gemietet, nur, um unseren Bedarf an Fleisch, Eier und Milch zu decken.

Dort, wo Soja wächst, z.B. im brasilianischen Cerrado (Savanne im mittleren Westen von Brasilien) verlieren die Kleinbauern ihr Anbaugebiet, weil sich die gigantischen Soja-Monokulturen immer mehr ausdehnen. Dazu kommt das viele Gift, das auf den industriellen Plantagen eingesetzt wird. Es macht den Anbau von Gemüse und Früchte zunichte. Auch die Fruchtbäume trocknen aus und verdorren.

Dies ist die Kehrseite unseres Konsums, der oft über dem Notwendigen liegt.

Der Film begleitet eine Gruppe von Bio-Kleinbauern, die inmitten von riesigen Soja-Plantagen zu überleben versuchen. Ihr Alltag ist denkbar schwierig, denn das starke und viele Gift macht ihnen den Anbau von Gemüse und Salat zunichte.

Wir thematisieren den schwierigen Alltag dieser Kleinbauern und zeigen die ökologischen und sozialen Auswirkungen von Soja-Monokulturen auf.

Filmvortrag mit Einleitung, Film und Diskussion

Dauer: ca. 80 Minuten

Ein Film von Lotti und Josef Stöckli

Wir sind ein Filmemacher-Ehepaar und realisieren Dokumentarfilme, die sich vor allem mit ökologischen und sozialen Aspekten befassen. Unsere ursprünglichen Berufe sind Sekundarlehrer phil I (Josef) und Dolmetscherin für Spanisch und Portugiesisch (Lotti). Seit 30 Jahren sind wir als freischaffende Filmemacher tätig.

Wir lebten 10 Jahre in Lateinamerika und so sind einige unserer Film-Themen dort beheimatet.

Kursleitung

Lotti und Josef Stöckli

 

Kursort

Frutigen

 

Beginn

Fr 11.09.2026 20:00

 

Kursdaten

Fr 11.09.2026 20.00–21.30 Uhr

 

Teilnehmende

Max. 50